Die #MMC13 MOOC-Trendscout-Umfrage

Ich werde mich nicht beteiligen bei der Erstellung des Fragebogens.

Ist es eigentlich möglich, mit einer feststehenden und weiter gefestigten Meinung einen Fragebogen ohne bias zu formulieren?

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#MMC13: Resume Woche 4

Thema der Woche 4 im MMC13

Geschäftsmodelle für MOOCs: (Re-) Finanzierung und Return on Invest

Der Begriff

Für mich ist und bleibt ein MOOC open, auch und gerade im Sinne einer Freiheit von Teilnehmergebühren. Eine Finanzierung der Kosten für offene Kurse über die Teilnehmer ist für mich ein Widerspruch in sich, die Finanzierung sollte, wie bereits erwähnt, von den großen Playern getragen werden, die dadurch ihr Renommee pflegen und/oder ihre Existenzberechtigung beweisen können. Das garantiert übrigens auch eine gewisse Qualität der Kurse.

Das Merkmal tuition free muss für MOOCs bestehen bleiben, auch wenn ich realistischerweise sehe, dass die berühmten Vorbilder wie C und U sich das Finanzierungsmodell von einem noch biggeren Player gegriffen haben, von FB. Der Nutzer zahlt mit seinen Daten, TANSTAAFL.

Ich habe nichts einzuwenden, wenn die Bildungsindustrie lernt, sei es von MOOCs, aus dem Verhalten von Teilnehmern in MOOCs oder deren Erfolg in und durch MOOCs. Sie wären ja dumm, dies nicht zu tun und in die Verbesserung ihrer Produkte einzubauen. Aber dann sind die Produkte keine MOOCs mehr.

Ich habe auch nichts gegen eine nachgelagerte Finanzierung von Bildungsangeboten – Bezahlen bei Erfolg. Aber auch dann verbietet sich für mich die Verwendung des Begriffs open.

Ich sehe den Begriff MOOC diesbezüglich ganz eng.

Geschäftsmodelle

Wenn die eigentliche Leistung, die das Geschäftsmodell bietet und monetarisiert, die Community sein soll, die sich aufbaut, sich organisiert, vielleicht auch vom Anbieter hergestellt wird, dann wird diese Community – hoffentlich – darauf pfeifen und ausweichen.

Beruht das Geschäftsmodell auf der guten Betreuung, kann es m.E. nicht mehr M also massive sein.

Geschäftsmodelle, die die Anbieter beraten oder Ressourcen zur Verfügung stellen, sind momentan am sichtbarsten.

Interessant finde ich das Recruiting-Modell. Allerdings dürfte mit dem stark kompetitiven Moment die für einen MOOC unerläßliche Community leiden – trotz aller Bekenntnisse zum Wert der Teamfähigkeit. Aber warum sollte ein Assessment Center nicht massive und online sein? Ein MOAC – massive online assessment center.

Offene Frage

Gibt es eigentlich Untersuchungen, ob und wie viel Teilnehmer an MOOCs bereit wären zu zahlen?

Fazit für mich

Wer sollte also MOOCs anbieten: nur die, die es sich leisten wollen – und die es leisten können (Thema Qualität). Also ist keine dirkete Refinanzierung anzustreben.

Wer eine direkte Refinanzierung benötigt, findet in den wahren MOOCs einen großen Fundus an Methoden und Themen und baut sie in seine ganz eigenen Formen ein.

Die Lösung

Mein ultimatives Geschäftsmodell zum Faschingsdienstag: der Dr. MOOC, Zielgruppe: Politiker

hellau 🙂

Linkliste zum Flipped Classroom

reiche Quelle von Materialien zum Thema Flipped Classroom,

jede Quelle mit Erläuterung

Überblick

21 st Century Educational Technology and Learning

Greetings from Boston and  BLC12 (Alan November’s Building Learning Communities Conference ).  If you wish to follow the happenings at BLC12 check out the hashtag #BLC12 on Twitter. Welcome to another post rich in resources on the Flipped Classroom. If you have come here looking for links that will guide you to videos and multimedia to use in a Flipped Classroom you will find that in the second half of this post. Perhaps you have tried a little Flip of your own and want to learn more. If you are beginning to investigate what a Flipped Classroom is, with the thought of possibly trying some kind of Flip yourself… then this is also the right place. I have researched and tried to find you the very best resources to get educators in all positions thinking about what a Flipped Classroom” really is”? I know that if you take a look…

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#MMC13 und die Technik

oder die Frage: wie macht man das technisch?

  1. Wie verknüpfe ich all die erstellten Dokumente? Wie laufen Sie zusammen? Automatisch, manuell?
  2. Wie erstelle ich Material wie z.B. den the power of open-Beitrag von André Spang und  Jörg Lohrer?
  3. Wie viele Kanäle muss ich bedienen in einem MOOC? Muss es wirklich sein, dass ich Chrome installiere um meinen Hauptbrowser google-frei zu halten? Wie viele Accounts brauche ich für die Teilnahme an einem cMOOC wie MMC13?

Sprüche

„Don’t be2perfect“
aus dem the power of open-Beitrag von André Spang und Jörg Lohrer. Haha! Warum legen die dann die Latte so hoch?

#MMC13: Woche 3

MOOC und OER

Das Thema Lizensierung und Urheberrecht, oh je! Ich arbeite in einer wiss. Bibliothek – muss ich mehr sagen?

Mein Standpunkt:

  1. Was mit öffentlichen Geldern (auch teilweise) in Bildung und Wissenschaft entsteht MUSS CC sein, vorzugsweise 0 und nur in begründeten Ausnahmefällen unter GPL-artigen oder anderen CC-Lizenzen. Hiervon erfasst müssen ALLE Daten sein, nicht nur „Zusammenfassungen“.
  2. Was ich als Privatperson erstelle, soll unter der selben Lizenz verwendet, weiterentwickelt, verändert werden können (das BY ist mir eigentlich egal, aber es gehört wohl dazu).

Durch Teilen entsteht Mehrwert.

Lizensiert: CC BY-SA

oder wie macht man’s korrekt?

#MMC13: Nachlernen der 1. Woche

Was ist ein MOOC, wann is ein MOOC ein MOOC und welche Arten gibt es?

? Was ist massiv ?
Und – warum muss ich einen Kurs als MOO einstufen? Hat diese Kategorisierung Folgen? Und wenn sie Folgen hat, für wen? Den Veranstalter, den Teilnehmer, den Gegenstand/Inhalt, das Drumherum?

? Was ist offen ?
kostenlos, ohne Zugangsvoraussetzungen, urheberrecht, zeitlich offen, … –> Woche 3

? Was ist online ?
Muss ich ständig online sein, rund um die Uhr? Gibt es alle Materialien online oder brauche ich auch offline-Medien (z.B. Bücher)?

Die MOOC-Tpyen

xMOOC: hoher Strukturierungsgrad, festgelegte Tools; z.B. Coursera = konventionelle Lehre massentauglich gemacht, um den Preis der Ananymität
cMOOC: freies Format, TN entscheidet über Tools, Themen und Inhalte z.T. TN-generiert =  neue Lehr- und Lernformen
bMOOC: blended MOOC
miniMOOC: geringer zeitlicher und thematischer Umfang

Die 4 Erfolgsfaktoren für MOOCs und ihre Teilnehmer (nach Hannes Klöpper):

  1. neue Art der Nutzung des Video
    1. kein talking head 🙂 Erklärung mit Skizzen
    2. Zerlegung des Materials in kleinere Sinneinheiten (max.5-6 min)
  2. sofortige Rückmeldung möglich durch Fragen gleich am Ende des Videos, um Verständnis abzuprüfen und ob das Video das vermittelt, was es soll
  3. soziale Interaktion auch, trotz und wegen der hohen Teilnehmerzahl; schnelle Reaktionszeit auf Fragen durch peer zu peer Unterstützung; Bewertung der Antworten (crowd sourcing – crowd curation)
  4. Event-Charakter (zeitlichen und thematischen Rahmen)

What the heck is OER?

open educational resources (für den „Neigschmeckten“) –> siehe Woche 3

Die MOOC-Matrix

Sauber! mehr bleibt mir nicht zu sagen.

Wichtig

„Lernen in einem MOOC bedeutet v.a. zu lernen, wie man Inhalte selektiert.“ (Stephen Downes, 2012).
Kann’s das sein? Ich biete als Lehrender / Facilitator so viel Material an, dass man als Lerner nicht umhin kommt zu selektieren. Ist diese Kompetenz ein Lernziel? Falls ja, muss es m.E. ausdrücklich erwähnt werden. Der Kurs hat also neben dem „Hauptthema“ noch weitere Lernziele. Dass diese Kompetenz wichtig ist, steht außer Zweifel, es ist jedoch nicht fair, sie den Lernenden einfach unterzujubeln. Und was sind die Konsequenzen, wenn man bzgl. dieses Lernziels versagt, aufgibt?

Spannend

Natürlich die Undercover Story, besser als jeder Tatort!

#MMC13: es war einmal ein Doppel-MOOC

Das große C rief zu einem MOOC und viele kamen – viel zu viele.

So brachte die von den Teilnehmern per Eintrag in ein Google-Spreadsheet durchzuführende Gruppenbildung sogar einen Google-Doc-Server zum Absturz.  Die Reparaturversuche enthüllten ein solches Chaos, dass jeder Soziologe seine wahre Freude daran haben muss. Ich hätte mich das nicht getraut: den Teilnehmern die Gruppenbildung frei zu überlassen. Und ich habe knapp 100 Teilnehmer in meinen (blended learning) Kurs! Jeder konnte das Anmelde-Spreadsheet nach Gusto bearbeiten, fantastisch!

Zunächst dachte ich ja noch: klar „learning by doing“ und v.a. „leaning by failing“. Aber nein, das war alles echt! Und auch kein Experiment der oben angesprochenen Soziologen, so weit mir bekannt 🙂

Neben den technischen Problemen war ich doch unangenehm überrascht vom ersten Lehrmaterial, das angeboten wurde. Ich empfand es schon zu meinen Studienzeiten (mehr als 30 Jahre her) als Zeitverschwendung, in einer Vorlesung zu sitzen, in der vorgelesen wird. Dass es das heute noch gibt und dann auch noch als Videocast auf einer völlig überhypten Platform! Ich hätte es nicht gedacht, wenn ich nicht selbst dabei gewesen wäre. Mehr dazu im Post von Debbie Morrison: How NOT to Design a MOOC: The Disaster at Coursera and How to Fix it.

Heute, 3.2. habe ich mich abgemeldet von diesem MOOC-Trauerspiel. Irgendwann verliert man die Lust am Desaster und bringt keine mehr für eine Reparatur auf. Was heißt schon Reparatur bei einem Totalschaden!

Leider bin ich erst am 31.1. auf den MMC13 gestoßen. Damals dacht ich noch, dass es eine ganz nette Ergänzung zum FOE sein könnte – und deutschsprachig noch dazu. Heute weiß ich es besser.

Heute, 3.2. habe ich mich angemeldet bei diesem MOOC – neues Spiel und hoffentlich mehr (nein nicht Glück) Substanz. Diese Hoffnung sollte nicht lange wage bleiben! Meine ersten Schritte zeigen, dass hier ein spannender Ansatz offensichtlich funktioniert.